In großen Teilen Deutschlands wütete der Orkan, am heftigsten in Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Bundesweit waren mindestens fünf Tote zu beklagen. Der Sturm richtete Millionenschäden an. Das Orkantief „Xynthia“ sorgte für umgestürzte Bäume, Verkehrschaos und Ausfälle in Bahn und Flugverkehr.

Eisdorf wurde ebenfalls von Ausläufern dieses Sturms heimgesucht. Als der Sturm abflaute und nach Osten abzog wurden die Schäden sichtbar. Mehrfach waren Dächer beschädigt.

Im Außenbereich der ev. Kindertagesstätte wurde die Dachabdeckung der Fahrzeughütte beschädigt. Des weiteren wurde das Dach der Holzwerkstatt-Hütte abgehoben und über den Grundstückszaun „geweht“. Glücklicherweise wurde das Element durch die angrenzenden Bäume gestoppt, so dass es nicht auf die öffentliche Straße kam und ggf. Personen oder PKWs treffen konnte.

Provisorisch wurde vorerst eine große Plane über die Hütte gespannt, um den Raum vor Regen trocken zu halten. Mitarbeiter des Betriebsbauhofes, die zur Hilfe angefordert wurden, konnten auch mit vereinten Kräften wenig erreichen, da das Eigengewicht sehr hoch war. Die Firma Dunker (Baustoffe, Eisdorf) zeigte sich hilfsbereit, das Dach mit Hilfe des Kranwagens wieder aufzusetzen. Hierfür sagen alle Kinder und Erzieherrinnen der Kindertagesstätte „Herzlichen Dank!“